5 Tipps für noch mehr Ferienglück auf Sardinien

Eingetragen bei: Allgemein | 0

 

Sa Sardigna: Warum dieses neue Reisebuch unbedingt in dein Gepäck gehört

 

Nicht ärgern, wenn du auf Sardinien vielerorts bis Anfang Juni vor verschlossenen Türen stehst.
Ganz im Gegenteil: Das ist ein gutes Zeichen. Nutze es aus!

Warum das die Chance ist für dich, liest du in diesem Blogpost.

 

Geht es dir auch manchmal so: Du denkst, eigentlich kann es doch nun nichts Neues mehr geben. Alles ist erfunden, in jede Richtung ist gedacht worden. Und dann hälst du ein Produkt in Händen, hörst ein Musikstück oder bewunderst ein Gemälde, das so und in dieser Form noch nie da war. Genau das ging mir durch den Kopf, als ich begann im „schwarzschafigen“ Reiseführer Sa Sardigna von Bloggerin Nicole Raukamp zu lesen. Schon beim ersten Durchblättern war mir klar: Das wird mein Sardinien-Lieblingsbuch für 2017.

 

Dem kleinen schwarzen Schaf, das dich blökend durchs Buch begleitet ist es nicht nur gelungen, den Zauber der Insel einzufangen und in Worte zu kleiden. Es wird auch nicht müde, dich immer wieder vorsichtig anzustupsen und dich zu ermutigen, die Insel auf eigene Faust zu erkunden und dabei ganz deiner Lust und Laune und den zufälligen Begegnungen und Entdeckungen am Wegesrand zu folgen: Mache zwischendurch einmal Picknick an schattigen Rastplätzen in den Bergen, setze dich in eine Bar in einem unscheinbaren Dorf im Hinterland oder folge ausgetretenen Schafpfaden zu einsamen Plätzen in der Pampa. Dich wird nicht nur eine herrliche innere Ruhe überkommen, du wirst auch Sardinien so nahe kommen wie noch nie. Das schwarze Schaf hat schon einmal die Augen aufgehalten und viele tolle Ideen gesammelt, die du als Anregung für deine eigenen Streifzüge nutzen kannst.

 

Lass dich inspirieren!

 

Sa Sardigna ist genau das Buch, auf das Sardinen – und ich – schon so lange warten. Weil es eine Annäherung an diese Ganz-Jahres-Insel verkörpert, vorschlägt, geradezu predigt, die einfach überreif ist:

 

Auf Sardinien kannst du es dir 12 Monate im Jahr gut gehen lassen.

 

Oder anders ausgedrückt: Wenn du nicht im Juli und August kommen MUSST, dann komme in den restlichen zehn Monaten des Jahres und du wirst es noch schöner haben hier. Zu deinem Glück fehlt dir ab sofort nur noch Nicole Raukamps sehr kurzweilig geschriebener und liebevoll zusammengetragener Reiseführer Sa Sardigna.

Ob du dann tatsächlich glücklich wirst, hängt trotzdem ganz von dir selbst ab.

Sa Sardigna gibt dir jede Menge Tipps und Impulse, liefert dir Orte und Adressen, regt dich an, abenteuerliche Wege zu gehen, Feste zu feiern und unbekannte Speisen zu essen. Tun musst du das alles dann natürlich selbst. Und was du daraus machst, hängt von deiner Neugier, deiner Offenheit und deinem Pioniergeist ab.

Sa Sardigna unterstützt dich auf deiner persönlichen Entdeckungsreise auf Schritt und Tritt als Reiseführer der erfrischend anderen Art.

 

Warum anders?

 

Sa Sardigna ist anders, weil die zwölf Monate des Jahres – und nicht nur die Sommermonate – wie ein roter Faden durch das Buch führen. Im Mittelpunkt des Reiseführers steht die Nebensaison und der Fokus liegt ganz auf den leisen Töne, auf dem Landesinneren und auf Aktivitäten abseits ausgetretener Touristenpfade an der Küste.

 

#1   Nutze alle 12 Monate auf Sardinien, reise in der Nebensaison und lasse öfters mal den Strand hinter dir.

 

Sa Sardigna ist anders, weil dieser Band nicht flächendeckend alle Regionen abhandelt, sondern ganz Sardinien erzählt. Viele Dinge werden nur angerissen. Das Buch gibt dir eine Ahnung von den vielen Möglichkeiten, die hinter jeder Weggabelung auf dich warten können. Es ermuntert dich, selbst zu erkunden, zu erleben und nachzufühlen. Neben vielen Links findest du übrigens auch Lesecodes, die dich zu weiterführenden Infos auf den Blogseiten leiten.

 

#2   Sei mutig und neugierig. Wähle unbekannte Pfade. Nimm dir Zeit für eigene Wege und die kleinen Details.

 

Sa Sardigna ist anders, weil dieses Buch so „sardisch“ ist. Schon der Titel ist bezeichnenderweise auf Sardisch. Aber auch im Innenteil ist die sardische Sprache und damit die sardische Seele in Kapitelüberschriften, Sprichwörtern, Gedichten und Liedern allgegenwärtig. So bekommst du die Sprache (Sardisch ist ja bekanntlich kein Dialekt) schon mal ins Ohr und beginnst nachzuempfinden, warum Sardinien zuweilen so wenig mit Italien gemein hat.

 

#3   Tauche ein in die sardische Seele.

 

Sa Sardigna ist anders, weil hier Gefühle zu Wort kommen und all die Emotionen sprechen, die Sardinien weckt. In den zwölf Kaptielüberschriften Freiheit – Seele – Nichts – Leben – Inseln – Glück – Inselkunst – Sonne – Zuflucht – Genuss – Leidenschaft – Wildnis – Stille ist sinnbildlich eingefangen, was im jeweiligen Monat dein Herz überlaufen lässt. Vielleicht der einzig mögliche Weg, sich Sardinien tatsächlich anzunähern.

 

#4   Lass dich von deinen Herzen leiten und sauge das Lebensgefühl dieser Insel auf.

 

Sa Sardigna ist anders, weil dieser Reiseführer Mut zur Lücke beweist: Er zeigt die Fülle und Vielfalt dieser Insel ebenso wie die Unmöglichkeit, jemals alles von diesem zwar zweitgrößten, aber dennoch kleinen Mittelmeereiland bereisen, sehen und begreifen zu können.

 

#5   Mache es wie das schwarze Schaf. Suche dir einige Ecken aus, lass dich treiben und lass wirken.

 

So ist Sardinien am Schönsten. Finde ich.

 


Alles Wissenswerte rund ums Buch:

Verlag: edizione pecora nera, Mannheim (Januar 2017)

ISBN: 978-3-9818479-0-1

Preis: 22,80 Euro

Erhältlich im Buchhandel oder direkt über den Pecora-Nera-Shop.

Infos, Updates und Leseproben zum Buch gibt es hier.

 

Lesungen: „Meet the Sheep“

Rund um Pfingsten und im Sommer sind hier auf Sardinien einige „Meet the Sheep“-Events mit Buchvorstellung und interessanten Zusatzaktivitäten wie Trekkingtouren, Schafschur und/oder Hirtenessen an den Lieblingsplätzen des kleinen schwarzen Schafs geplant. Noch stehen genaue Termine und Orte nicht fest. Genaue Infos findest du dann auf sardinien-reisebuch.de.

 

 

Hinterlasse einen Kommentar