triei_tombaWAS?

In einem Hochtal oberhalb von Triei liegt inmitten eines atemberaubenden Natur-Amphietheaters das Riesengrab („tomba dei giganti“) von Osono. Sehr schön zu erkennen sind dort der dem Grab vorgelagerte Steinkreis und die zehn Meter lange intakte Grabkammer. Beim in den 90er-Jahren entdeckten Grab von Osono kann man außerdem beide bekannten Bauvarianten für Riesengräber erkennen: die ältere Variante mit Portalstele und den neueren Typ mit Quaderfassade.

In den so genannten Riesengräbern wurden natürlich keine Riesen begraben. Es handelt sich vielmehr um besonders große Gemeinschaftsgräber, in denen wohlhabende Familien in „platzsparender“ Embryoposition begraben wurden.

triei_tomba_innenWO?

Von Lotzorai fährt man die SS 125 Richtung Baunei/Dorgali/Olbia und biegt nach einigen Kurven links ab Richtung Triei/Ardali. Weiter geht’s in Kurven durch die Ebene und durch das kleine Straßendorf Ardali hindurch. Kurz vor Triei und bevor man rechts über eine Brücke fahren würde geht es gut beschildert links ab zur „Tomba dei giganti“ und zum „Villagio nuragico“ (braune Schilder). Kurz danach weisen dieselben braunen Schilder rechts ab. Zunächst kommt man an der Nuraghe (linke Seite) vorbei. Folgt man der Straße weiter in Serpentinen den Berg hinauf, sieht man oben ebenfalls zur Linken ein braunes Schild, das zur „Tomba dei giganti“ führt. Am besten hier gleich das Fahrzeug abstellen und zu Fuß bis zum Riesengrab gehen.

triei_schildWANN?

Ganzjährig begehbar

WIEVIEL?

Es wird kein Eintritt verlangt.

 

EXTRA:

triei_nuraghe_innenNuraghe Bau Nuraxi
Was sich von der Straße aus noch relativ unspektakulär als felsiger Hügel präsentiert, entpuppt sich schon bald als kleines Nuraghen-Dorf und super Kletterparadies für Kinder. Die Nuraghe selbst erkennt man erst, wenn man den Hügel besteigt und von oben hinein schaut. Oben stehend sieht man auch sehr schön, die Mauerreste der ehemaligen Nuraghen-Siedlung.

Tipp: Kinder können sich die Geschichte dort wunderbar kletternd und spielend erschließen. In der Regel hat man diesen archäologischen Ort ganz für sich alleine und kann sich dort frei und ungezwungen überall bewegen.

EXTRA:

triei_muralesSpaziergang durch Triei
Ein kleiner Abstecher ins nahe gelegene Dörfchen Triei lohnt sich ebenfalls. Dort ist zwar nichts geboten, aber dieser außerordentlich saubere und hübsch hergerichtete Ort lädt trotzdem zu einem kleinen Spaziergang ein: in der Altstadt verstreut findet man Skulpturen, zahlreiche Häuser zieren die typisch sardischen „Murales“-Wandmalereien, es gibt die ein oder andere nette Bar und wer abends kommt, kann in der einfachen Pizzeria „Da Salvatore“ den Ausflug ausklingen lassen.