Herbstgedanken

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Im tiefsten Winter erkannte ich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.“

Albert Camus

 

Inzwischen ist es Herbst geworden.

Die Sommerpause ist natürlich längst vorüber. Und du fragst dich wahrscheinlich, wann und wie es hier denn nun weitergeht.

Berechtigte Frage. Aber zunächst einmal: Vielen Dank für die aufmunternden Worte, die mich per Mail und Social Media erreicht haben!

Vielleicht sind es genau die, die einen in Zeiten wie diesen dazu bringen, weiterzumachen und nicht aufzugeben?! Es tut auf jeden Fall gut, zu wissen, dass da draußen im unpersönlichen World Wide Web tatsächlich echte Menschen sitzen, die lesen, was man da so schreibt, und sich über neue Inhalte auf den Blogseiten freuen oder gar darauf warten.

Danke. Danke. Danke.

Diese Nachrichten waren es auch, die mich zu diesem kurzen Blogpost veranlasst haben, der eigentlich nicht allzu viel Neues verkünden kann und nicht viel mehr als ein Lebenszeichen sein will.

 

Der Tourismus hat eindeutig schon bessere Zeiten gesehen. Er muss sich erst wieder aufrappeln. Und mit ihm alle diejenigen, die existenziell eng mit diesem Wirtschaftszweig verbunden sind. Das wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen und noch ist nicht abzusehen, was das am Ende mit sich bringen wird. Nicht nur Gutes.
Aber bestimmt auch sehr viel Gutes.

Davon bin ich überzeugt.

Mehr Worte möchte ich zur Corona-Situation eigentlich auch gar nicht verlieren.
Das Thema bestimmt ohnehin unseren Alltag. Und nebenbei versuchen wir, denselben immer wieder neu den Gegebenheiten anzupassen, uns dabei nicht die Laune vermiesen zu lassen und allen Anstrengungen und Sorgen zum Trotz körperlich und geistig gesund zu bleiben. Damit sind wir eigentlich schon gut bedient.

Auch mich halten im Moment diverse „Feuerwehrjobs“ zur Existenzsicherung und das Familienleben unter den noch immer gewöhnungsbedürftigen Umständen dermaßen auf Trab, dass ich einfach nicht dazu komme, mich so um diesen Blog zu kümmern wie ich das eigentlich gerne wollte.

So sieht es aus gerade.

Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht daran arbeite: In meinem Kopf ist alles schon lange vorgeformt, nun muss es „nur noch“ den Weg ins Netz finden – was für mich als Nicht-Nerd und Nicht-Computerfreak immer jede Menge Arbeit und viele schlaflose Nächte bedeutet, die ich gerade einfach nicht aufbringen kann.

Bitte habe Geduld.

Mit mir. Mit der ganzen Situation, in der wir uns befinden. Mit der Tatsache, dass wir im Moment wohl einfach nicht reisen und auch nur sehr schlecht planen können, wohin wir reisen werden, sobald es wieder möglich sein wird.

Glauben wir daran, dass alles tatsächlich wieder gut wird. Und hoffen wir, dass die Welt inzwischen nicht vollkommen die Nerven verliert.

Währenddessen bleiben wir einfach noch ne Runde in der Warteschleife, nutzen die Zeit bestmöglich (und ich meine damit „bestmöglich“, also so gut wie das eben geht) für uns und genießen die  so genannte „dunklen Jahreszeit“, die doch genau genommen gar nicht nur dunkel ist, sondern auch bund und kraftvoll, inspirierend und erfrischen, besinnlich und ruhig. Also, eigentlich ganz schön.

In diesem Sinne noch einmal:

 

#andratuttobene
#wirwerdenwiederreisen

 

 

 

 

 

 

 

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